“Niemand kommt mit einer bril­lan­ten Idee zur Arbeit, wenn er Angst haben muss, für einen dummen Fehler geköpft zu werden.”
– Amy Edmond­son (sinn­ge­mäß)

In vielen Büros herrscht eine trüge­ri­sche Stille. In Meetings wird genickt, Probleme werden unter den Teppich gekehrt, und niemand stellt die “dumme Frage”. Das Manage­ment hält das für Harmo­nie. In Wahr­heit ist es Angst. Angst vor Blamage, Angst vor dem Chef, Angst, als Beden­ken­trä­ger zu gelten.

Eine resi­li­ente Orga­ni­sa­tion braucht das Gegen­teil: psycho­lo­gi­sche Sicher­heit. Das ist kein Kuschel­kurs. Es ist die harte Währung für Inno­va­tion. Wenn Mitar­bei­ter sich trauen, Risi­ken einzu­ge­hen, Fehler offen zuzu­ge­ben und den Status quo heraus­zu­for­dern, ohne soziale Hinrich­tung zu fürch­ten, dann fließt Infor­ma­tion. Und Infor­ma­tion ist der Treib­stoff für Korrek­tu­ren.

Ein Unter­neh­men, in dem Angst herrscht, fliegt blind. Die Crew sieht den Eisberg, sagt aber nichts, weil der Kapi­tän schlechte Nach­rich­ten hasst. Resi­li­enz beginnt dort, wo die Wahr­heit ausge­spro­chen werden darf – auch wenn sie unbe­quem ist.

Wie viele gute Ideen sind in deinem Team schon gestor­ben, nur weil sich niemand getraut hat, den Mund aufzu­ma­chen?

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