“Du wirst geliebt. Was sonst wäre wichtig?”
– Edna St. Vincent Millay
Der erste Tag des Jahres. Ein leeres Buch, das gefüllt werden will. Vermutlich hast du dir schon überlegt, was auf den ersten Seiten stehen soll: mehr Sport, weniger Stress, endlich dieses eine Projekt.
Wir jagen Zielen hinterher, die uns am Ende liebenswerter machen sollen. In unseren eigenen Augen und in denen der anderen.
Und dann kommt dieser Satz. Er verlangt nichts. Er stellt keine Bedingungen. Er ist keine Belohnung für irgendetwas, das du erst noch leisten musst. Er ist einfach nur eine Feststellung. Eine, die alles auf den Kopf stellen kann, wenn du sie wirklich an dich heranlässt.
Was würde passieren, wenn du für einen Moment die ganzen Pläne, die Optimierung und den permanenten Drang, besser werden zu müssen, beiseitelässt? Was, wenn das Fundament für alles, was dieses Jahr kommt, bereits gelegt ist, ganz ohne dein Zutun?
Was ändert sich, wenn du diesen Gedanken an den Anfang von allem stellst?