Wie wir innere Leere, Bore- oder Burnout sowie den Kampf gegen das Unvermeidliche tauschen gegen, das, was wir gut können, einen Mehrwert erzeugt und uns erfüllt – Human Peak Performance.
Klingt eigentlich zu gut um wahr zu sein. Wenn es dann noch unser Leben finanziert, wäre es wohl perfekt. Das japanische IKIGAI, in etwa „Wofür es sich zu leben lohnt“, ist ein Konzept, das die tiefere Bedeutung unseres Strebens und die Frage nach dem Lebensglück miteinander vereint. Doch zwischen der Gelassenheit asiatischer Zen-Meister, antiker Philosophieschulen und moderner Leistungs-Psychologie liegen weniger Klüfte als wir glauben. Menschliche Peak Performance anders gedacht.
WHAT’S INSIGHT? Ein Blick in die Take Aways
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Das Problem mit der Performance
Im Beruf merken wir oft, dass Menschen vielmehr einen Job, denn ihre Berufung ausführen, der ihnen einen bestimmten Zweck erfüllt – sei es Geld, Beschäftigung oder Anerkennung einbringt. Ob aber der tiefere Sinn in der Sicherheit des Einkommens und die Karrieremöglichkeiten zu innerer Erfüllung führen, bleibt fraglich. Es ist letztlich eine individuelle Sache, die kein richtig und falsch von außen zulässt. Performance über einen langen Zeitraum in eine Sache zu investieren, die für uns keine tiefere Bedeutung hat, führt nur zu durchschnittlichen Ergebnissen. Jeder Leistungssportler weiß: Performance entsteht nicht nur durch Training und die Beschaffenheit des Umfeldes. Performance entsteht schon viel ursprünglicher: mit unseren Überzeugungen.
Vom Warum zum Wofür
In der Besetzung von Stellen geht es gleichsam eher um pragmatische Überlegungen, denn um die Frage, welches inneres WHY ein Bewerber im Herzen trägt. Nur wie finden wir dieses WHY? Simon Sinek versucht in seinem bekannten Buch Find Your Why eine Antwort zu geben. Manchmal hilft es auch zu fragen „Wofür mache ich das?“ – es lenkt unseren Fokus auf einen angestrebten Ziel-Zustand, etwas das zu erreichen sich lohnt, das eine Richtung gibt — zukunftsorientiert, statt vergangenheitsfixiert.
Mach was wirklich zählt
Was nach Werbung für die nächste Kaserne klingt, mag uns aufwecken: Sinn, Bedeutung, Zweck – wofür wir etwas tun, etwas aushalten oder erdulden ist uns nicht immer bewusst. Ein klares Wofür zu haben, macht aber jede Entbehrung zu einem Teil des eigentlichen Zwecks – dem tieferen Sinn. Vor allem in den Situationen, in denen wir beruflich oder privat im Leben aus unserer Komfortzone geworfen werden, rückt die Sinnfrage auf den Plan: Kündigung, Burnout, Beziehungskrise, Verlust von Angehörigen oder Krankheit. Die Liste der Dinge die man nicht will, aber dennoch eintreten, ließe sich wohl verlängern. Die Frage ist dann nicht, warum mache ich weiter, sondern WOFÜR mache ich es, was ist der tiefere Sinn für mich. Dazu der Navy Seal Marc Devine über den tieferen Sinn des Handelns:
„You can be really mentally tough, but not really connected to a deeply sense of purpose. And the first sign of real, real pain, like serious pain, where you didn’t expect this level of discomfort, than you start looking for ways out.“[1]
Erneut müssen wir uns fragen: Wie finden wir den Sinn und Zweck für unser Streben?
Sinnlehre – gegen Sinnleere
Die moderne Psychologie weiß heute mehr denn je, dass unser Sinn unserem Streben eine Bedeutung gibt und eine der wertvollsten Ressourcen gegen Widrigkeiten ist. Nicht ohne Grund strotzen Projektmanagementmethoden, Organisationsentwicklungsmaßnahmen oder Führungskräftetrainings geradezu davor, den Sinn der Menschen herauszukristallisieren, abzuholen und mitzunehmen. Es ist DER Motor für menschliche Performance! Die4 P’s in Veränderungsprozessen – Purpose, Picture, Plan, People – sind ein Beispiel dafür. Das M des SIBAM Modelsl der Somatic Experience – MEANING — verwendet in Coaching und Therapie, ein weiteres. Was hat einen Sinn, eine Bedeutung für Sie?
Wer wenn nicht Viktor Frankl, Philosoph und Psychologe, Überlebender der Konzentrationslager des 2. Weltkrieges, weiß uns heute etwas über den Sinn eines Menschen mit auf den Weg zu geben. Er stellte den Sinn ins Zentrum seiner Existenz-Philosophie.
„Es kommt nie und nimmer darauf an, was wir vom Leben zu erwarten haben, viel mehr lediglich darauf: was das Leben von uns erwartet.“
– V. Frankl
Übernehmen wir also endlich die Verantwortung für uns, statt dies vom Leben zu fordern.
Der WILLE zum SINN
Als Begründer der Logotherapie war er zutiefst von der stoischen Philosophie beeinflusst. Die Ähnlichkeit zwischen den Geisteshaltungen ist verblüffend.
Epiktet, einst ein Sklave, dann angesehener (stoischer) Philosoph:
„Von den Dingen stehen die einen in unserer Gewalt, die anderen nicht. In unserer Gewalt stehen: unsere Meinung, unser Handeln, unser Begehren und Meiden — Kurz: all unser Tun, das von uns ausgeht. Nicht in unserer Gewalt stehen: unser Leib, unser Besitz, Ansehen, äußere Stellung — mit einem Worte: alles, was nicht unser Tun ist. Was in unserer Gewalt steht, ist von Natur frei, kann nicht gehindert oder gehemmt werden; was aber nicht in unserer Gewalt steht, ist hinfällig, unfrei, kann gehindert werden, steht unter dem Einfluss anderer.”
Diese Unterscheidung, in die Dinge die nur wir allein kontrollieren können und die Dinge die außerhalb unserer Kontrolle liegen, nennen wir heute die Dichotomie der Kontrolle (von griech. dicha – entzwei). Es zeugt von der Einsicht, dass wir nur allzu oft nicht die Umstände kontrollieren können, in denen wir leben, wir aber entscheiden können, wie wir mit ihnen umgehen. Eine tägliche Praxis die auch Frankl über die Hölle der Konzentrationslager hinweg half.
Eisenhower meets Stoizismus
Wenn wir uns der Frage endlich stellen wollen, wie wir nun den Sinn für unser Streben finden wollen, können wir auch pragmatisch bei den angedeuteten Projektmanagementmethoden bleiben. Die bekannte Eisenhower-Matrix z.B. unterteilt Aufgaben in einem Koordinatensystem, das zwischen den Achsen wichtig – unwichtig sowie dringend – nicht dringend unterscheidet. Daraus ergeben sich die Tätigkeiten, die wir
- Selbst erledigen (wichtig und dringend)
- Terminieren, bis wir sie selbst erledigen (wichtig und nicht dringend)
- Abgeben/Delegieren/Outsourcen (nicht wichtig und dringend)
- Löschen/Streichen (nicht wichtig und nicht dringend)
So weit so gut. Die Stoiker, unter ihnen der Kaiser Marcus Aurelius, der wohl mächtigste Mann seiner Zeit, unterschieden radikal in 2 Bereiche: die Dinge, die in unserer Macht liegen und die, die es nicht tun. Was liegt in unserer Macht? Unser Denken, Handeln unsere Einstellungen. Was nicht in unserer Hand liegt, sind die Meinungen und Erwartungen Anderer, das Wetter, das Verkehrs-Chaos, der Stress, den Andere empfinden. All das liegt außerhalb unserer Kontrolle. Zwar kämpfen wir gemeinhin dafür, dass uns jemand versteht, wettern gegen das Wetter, fluchen im Verkehr oder an der roten Ampel und merken oft nicht, dass wir dabei einen Kampf kämpfen, der nicht gewonnen werden kann. Es ist wie Wasser mit der Hand festhalten zu wollen: je fester wir zugreifen, desto weniger lässt es sich fassen.
Die „Dichotome Eisenhower-Matrix“
Fügen wir den radikalen Ansatz der Stoiker, seit über 2000 Jahren praxiserprobt, mit Eisenhowers Matrix zusammen, erhalten wir ein Tool, das uns dem Essentiellen in unserem Streben näherbringen kann. Vielleicht auch dem Sinn.

Was liegt in meinem Einflussbereich und was nicht? Von links nach rechts:
- AGIEREN – Handeln bei den Dingen die wirklich zählen: Wenn heute mein letzter Tag wäre, was wäre mir wichtig? Wenn es nur einen Schwerpunkt gibt, welcher ist es? Aufregen über den Stau, das Badezimmer zu putzen, über den Chef ärgern? Wie schnell verblassen alltägliche Zeitfresser im Angesicht der eigenen Lebenszeit!
- AKZEPTIEREN – das Unabänderliche annehmen. Wir können die Zeit nicht zurückdrehen, oder Dinge ungeschehen machen. Wir können aber JETZT entscheiden was wir MIT den Umständen machen — #RESILIENZ
- IGNORIEREN – wenn es unwichtig ist, warum sollten wir weiter Zeit vergeuden?
- ELIMINIEREN – weg damit, weil unwichtig und nicht beeinflussbar
Wenden wir dies radikal wie die Stoiker und strukturiert wie Eisenhower an, werden wir nicht nur effektiver und effizienter ‑schließlich lösen wir uns vom Nicht-Essentiellen. Auf lange Sicht aber hat es die Kraft, uns unseren Werten näher zu bringen.
Wer sein Warum und Wofür kennt, erreicht mehr
Bereits die antiken Stoiker wussten: Der stetige Kampf gegen die unabänderlichen Dinge erzeugt unser wahrgenommenes Leiden. Es sind bekanntlich nicht die Dinge selbst die uns beunruhigen, sondern unsere Meinung von den Dingen. Und sind wir mal ehrlich: wir leiden entsprechend mehr in der Vorstellung als in der Wirklichkeit. Wir klammern uns dann an Erwartungen, wie es sein soll. Das kann der Chef sein, der ein (eigenes) Bild hat, wie es zu laufen hat und dann ungenießbar wird, wenn wir sein inneres Bild nicht erfüllt haben. Es kann unsere eigene Vorstellung davon sein, wie das Bewerbungsgespräch oder Projekt hätte laufen sollen und dann enttäuscht sind, weil wir einen abfälligen Kommentar oder ein „Heute gibt es kein Foto für Sie“ als Antwort erhalten.
Ohne Sinn wird es sinnlos
Wenn wir den Sinn unseres Strebens nicht (mehr) sehen, folgen schnell existenzielle Fragen.
Klienten-Beispiele
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What’s your Purpose?
Ob uns ein tieferer Wert zu sinnhaftem Handeln anleitet oder (unbewusste) Motive uns lenken, das können wir im Sparring mit einem Gegenüber im Coaching erarbeiten – z.B. im Zusammenhang mit einem wissenschaftlichen Persönlichkeitstest, wie ich ihn in meinen Coachings nutze. Wir können aber auch einen Zugang zu unseren Werten bekommen, über eine Werteliste. Eine solche Werte-Liste wie sie die Psychologie nutzt und die dazugehörige Coaching-Übung habe ich u.a. in meinem Coaching Workbook bereitgestellt. Sie hilft, dem Essentiellen unseres Handelns näher zu kommen. Am besten wir kombinieren dann herauskristallisierte Werte mit dem Alltag, z.B. über das Lebensrad — ein Tool, das die aktuelle oder angestrebte Lebenssituation erfasst. Im Coaching können Diskrepanzen von Werten zu Alltag dann bearbeitet werden.
Über Motive, also was uns letztlich antreibt, finden wir nicht nur in der Persönlichkeitsdiagnostik etwas, sondern auch in unserer eigenen Biografie: Was waren Wendepunkte und Rückschläge in meinem Leben? Was habe ich gedacht und erlebt? Was waren Gründe dennoch weiter zu machen? Schreiben wir es in einem Journal auf, kommen wir möglichen Motiven und unserem Mindset näher. Und wenn wir es kennen, können wir es auch trainieren.
Der Wille entscheidet
Der Leitspruch des Kommando Spezialkräfte ist so exklusiv wie wir immer glauben nicht. Die Willensstärkungsmethode der Frankl’schen Existenzanalyse und Logotherapie bspw. sieht den Willen immer als stark an, wenn es einen Kontakt, eine Berührung zu unseren Werten gibt. Marc Devine aus dem obigen Beispiel stimmt wohl zu. Je anspruchsvoller und außergewöhnlicher die Umstände sind, umso mehr braucht es folgerichtig eine Wertberührung, eine innere Klarheit und damit eine innerlich gefällte Entscheidung, was für uns wirklich zählt. Wenn dies klar ist, haben wir ein Wofür und können unsere Performance hineinfließen lassen — unabhängig davon, ob wir den Zustand dann erreichen.
„Was der Mensch wirklich will, ist letzten Endes nicht das Glücklichsein, sondern einen Grund zum glücklich sein.“
– Viktor Frankl
Entsprechend müssen Menschen, die bereit sind, sich freiwillig Situationen auszusetzen, die außergewöhnlich sind, sich mit diesen existenziellen Fragen frühzeitig auseinandersetzen, wie es bspw. Spezialeinheiten tun. Viktor Frankls Leben und Werke, und die Epiktets, also Menschen, deren Lebens-Philosophie in den Härten und Prüfungen des Lebens erwuchsen, sind stille Zeugen: ohne einen tieferen Sinn, eine Berührung zu den uns wichtigen Dingen, und deren Beitrag zur Erreichung in unserer Macht liegen, lassen uns Peak Performance erbringen. Wie sagte es ein Elitesoldat zu mir:
„Von Tag eins an wurde uns klar gemacht, warum es diesen Verband gibt. Wir wurden von Tag eins an immer wieder gefragt, besonders in den schmerzhaften Phasen der Ausbildung, warum wir das hier tun, was unsere tiefste innere Motivation ist. Es brauchte keine Antwort. Wir stellten uns diese Frage immer wieder selbst. Weil jeder die eigene Antwort kannte, hielten wir durch.“
Die Moral ist tot, lang lebe der Sinn! — Schlussgedanken
Erst wenn der Sinn bewusst und klar ist, können wir uns auch bewusst einer vermeintlichen Moral, einem kollektiven Wertesystem anschließen, es für erstrebenswert empfinden oder ablehnen. Normative Vorstellungen (Moral) aufzudrücken funktioniert bei Leistungssportlern genauso wenig, wie bei Spezialkräften. Wir alle erbringen nur Peak Performance, wachsen über uns hinaus, wenn wir einen tieferen Sinn verspüren, ihn sehen und klar vor uns haben. Ob es der Berufssinn, oder ein (bestenfalls identischer) Sinn fürs Leben ist — Sinn ist der Motor für Human Peak Performance.
Interesse an Human Peak Performance, aber authentisch und nachhaltig?
Lassen Sie uns Ihr WOFÜR freilegen und Ihren Sinn und Antrieb klar benennen, wie ich es bereits mit Leistungssportlern, Führungskräften und Einsatzkräften getan habe. Kontaktieren Sie mich gern oder profitieren Sie von weiteren Beiträgen rund um das Thema authentische und nachhaltige Höchstleistung in meinem Newsletter.
FAQ
Was ist IKIGAI und was hat es mit Peak Performance zu tun?
IKIGAI ist ein japanisches Konzept und bedeutet in etwa „Wofür es sich zu leben lohnt”. Es beschreibt den Schnittpunkt aus vier Fragen: Was liebe ich? Worin bin ich gut? Was braucht die Welt? Und womit kann ich meinen Lebensunterhalt verdienen? Im Kontext von Peak Performance ist IKIGAI deshalb relevant, weil nachhaltige Höchstleistung nicht allein durch Training oder Disziplin entsteht, sondern durch tiefe Verbindung zu einem persönlichen Sinn. Wer seinen IKIGAI kennt, hat einen inneren Motor, der auch dann trägt, wenn äußere Bedingungen schwierig werden.
Was ist die Dichotomie der Kontrolle und wie hilft sie im Alltag?
Die Dichotomie der Kontrolle ist ein zentrales Konzept der stoischen Philosophie, zurückgehend auf Epiktet. Es unterscheidet radikal zwischen zwei Bereichen: den Dingen, die in unserer Macht liegen – unsere Gedanken, Entscheidungen und Handlungen – und den Dingen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen – das Verhalten anderer, äußere Umstände, Ergebnisse. Wer Energie in das Unkontrollierbare investiert, kämpft einen Kampf, der nicht gewonnen werden kann. Wer dagegen konsequent auf das Beeinflussbare fokussiert, gewinnt innere Klarheit, Resilienz und Handlungskraft – eine Haltung, die sich auch in modernen Coaching-Ansätzen bewährt hat.
Was lehrt Viktor Frankls Logotherapie über Sinn und Leistung?
Viktor Frankl, Philosoph, Psychologe und Überlebender der nationalsozialistischen Konzentrationslager, stellte den Sinn ins Zentrum seiner Existenzphilosophie. Seine Logotherapie geht davon aus, dass der Mensch nach einem Sinn im Leben strebt und krank wird, wenn er keinen mehr sieht. Für Peak Performance bedeutet das: Wer sein Wofür kennt, kann außergewöhnliche Belastungen ertragen und Leistung erbringen, die über das gewöhnliche Maß hinausgeht. Fehlt der Sinn, folgen Antriebslosigkeit und Leistungsverlust – unabhängig davon, wie erfolgreich jemand von außen wirkt.
Was ist der Unterschied zwischen dem WHY und dem WOFÜR?
Das WHY, bekannt durch Simon Sineks Konzept „Find Your Why”, fragt nach der tieferen Motivation hinter dem eigenen Handeln – es ist vergangenheitsorientiert und sucht nach dem inneren Antrieb. Das WOFÜR ergänzt diese Perspektive: Es lenkt den Fokus auf einen angestrebten Zielzustand und ist zukunftsorientiert statt vergangenheitsfixiert. Im Coaching-Kontext ist das WOFÜR besonders dann wertvoll, wenn Menschen in Krisen stecken – Kündigung, Burnout, Verlust – und die Frage nicht mehr ist, warum sie weitermachen, sondern wofür.
Wie hängen Sinnverlust und Burnout zusammen?
Sinn ist einer der stärksten Schutzfaktoren gegen chronischen Stress und Burnout. Wer einen klaren Sinn für das eigene Handeln hat, kann Entbehrungen und Rückschläge als Teil eines größeren Zwecks einordnen – und bleibt dadurch widerstandsfähiger. Fehlt dieser Sinn, verliert Leistung ihre innere Rechtfertigung: Selbst äußerlich erfolgreiche Menschen können in Antriebslosigkeit und Sinnkrise geraten. Moderne Psychologie, Logotherapie und Organisationsentwicklung sind sich einig: Wer seinen Sinn kennt und ihn mit dem eigenen Berufsalltag verbinden kann, ist strukturell resilienter. Auf coachverzeichnis.com findest du Coaches, die gezielt bei Sinnfragen, Burnout-Prävention und Peak Performance begleiten.
Dieser Beitrag ist auch auf meiner Homepage HumanOps Coaching erschienen.
Bildnachweis: https://unsplash.com/de/fotos/ein-schwarz-weiss-foto-eines-dusentriebwerks-dqrwTvNAAH0
