“Jeder hat einen Plan, bis er eins auf den Mund bekommt.”
– Mike Tyson

Wir lieben unsere Excel-Tabel­len. Wir planen das nächste Geschäfts­jahr bis auf die zweite Nach­kom­ma­stelle durch. Das gibt uns ein Gefühl von Kontrolle. Aber die Welt da drau­ßen – der Markt, die Kunden, die Konkur­renz – schert sich nicht um unsere Tabel­len.

Starre Orga­ni­sa­tio­nen halten am Plan fest, auch wenn die Reali­tät längst abge­bo­gen ist. Sie opti­mie­ren den Weg in den Abgrund, nur weil er so budge­tiert war. Resi­li­ente Orga­ni­sa­tio­nen planen auch, aber sie betrach­ten Pläne als Hypo­the­sen, nicht als Gesetze.

Anpas­sungs­fä­hig­keit bedeu­tet, den Kurs zu ändern, sobald neue Daten vorlie­gen. Es ist das Prin­zip des “Rapid Proto­ty­p­ing” im Alltag. Auspro­bie­ren, schei­tern, lernen, anpas­sen. Wer wartet, bis der Plan perfekt ist, wurde längst von denen über­holt, die einfach mal losge­lau­fen sind und unter­wegs gelernt haben.

Vertei­digst du noch den alten Plan, obwohl die Reali­tät dir längst ins Gesicht schreit, dass er nicht mehr funk­tio­niert?

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