Wir haben diese Woche über die Wartung deiner Maschine gespro­chen. Über das Nein-Sagen, das Vernet­zen, das zweck­freie Spie­len und das Atmen. Du weißt jetzt theo­re­tisch, wie man nicht ausbrennt. Aber Wissen schützt nicht vor Erschöp­fung. Nur Handeln tut es.

Wir neigen dazu, unsere Erho­lung an den Rand zu drän­gen. “Wenn alles erle­digt ist, ruhe ich mich aus.” Der Fehler: Es ist nie alles erle­digt. Die Liste wächst schnel­ler, als du arbei­ten kannst.

Deshalb drehen wir den Spieß heute um. Wir machen die Erho­lung zum unver­schieb­ba­ren Termin.

Deine Aufgabe:
Blockiere dir für morgen (oder heute noch) genau eine Stunde im Kalen­der. Nenne den Termin “Wartung”. In dieser Stunde ist alles verbo­ten, was “nütz­lich” ist. Kein Putzen, kein Planen, kein Podcast zur Weiter­bil­dung. Du darfst aus dem Fens­ter star­ren. Spazie­ren gehen ohne Ziel. Ein Nicker­chen machen. Das ist schwe­rer, als es klingt. Halte die Stille aus. Vertei­dige diese Stunde gegen die ganze Welt.

Bist du wich­tig genug, um im eige­nen Kalen­der zu stehen?

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