Gren­zen setzen bedeu­tet nicht, Mauern zu bauen. Es bedeu­tet, die eigene Tür abzu­schlie­ßen.
Melody Beat­tie

Wer Verän­de­run­gen ange­hen will, muss Platz schaf­fen. Du kannst kein neues Kapi­tel aufschla­gen, wenn die alten Akteure weiter­hin unan­ge­mel­det durch dein Leben tram­peln. Hier schei­tern die meis­ten Neuan­fänge. Wir haben pani­sche Angst davor, echte Gren­zen zu ziehen. Wir wollen nieman­den enttäu­schen und gelten lieber als unkom­pli­ziert.

Eine Grenze ist kein aggres­si­ver Akt der Ableh­nung. Beat­tie benutzt ein bril­lan­tes Bild. Du mauerst dich nicht ein. Du schließt einfach nur eine Tür ab. Du signa­li­sierst deiner Umge­bung, dass deine Zeit, deine Ener­gie und deine Nerven wert­voll sind. Wer durch diese Tür will, muss anklop­fen und deine Regeln respek­tie­ren.

Jede klare Entschei­dung in deinem Leben erfor­dert unwei­ger­lich ein lautes Nein zu etwas ande­rem. Wenn du dich für deine Gesund­heit entschei­dest, sagst du Nein zu sinn­lo­sen Über­stun­den. Wenn du dich für inne­ren Frie­den entschei­dest, sagst du Nein zu toxi­schen Diskus­sio­nen. Wer sich davor drückt, diese Gren­zen zu kommu­ni­zie­ren, wird sein ganzes Leben lang von den Bedürf­nis­sen ande­rer gesteu­ert.

Bei welchem klaren Nein zuckst du immer wieder zurück, weil du pani­sche Angst hast, nicht mehr von allen gemocht zu werden?

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Eberhard Kuhl
Eber­hard Kuhl
Eber­hard Kuhl ist der Grün­der von coachverzeichnis.com. Er ist Unter­neh­mens­be­ra­ter und Coach mit Sitz in Daut­phe­tal, Hessen, und betreibt die Platt­form seit August 2025.
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