“Es dauert lange, bis man jung wird.”
– Pablo Picasso
Wenn wir unseren Sinn verloren haben, suchen wir ihn meistens in der Zukunft. Wir buchen Seminare, planen Umschulungen, suchen nach der “großen Vision”. Wir starren nach vorne in den Nebel und hoffen, dass dort irgendwo die Erleuchtung wartet.
Aber der Kompass für deine Erfüllung liegt fast immer in deiner Vergangenheit begraben. Bevor die Welt dir erklärt hat, was “realistisch”, “lukrativ” oder “vernünftig” ist, wusstest du genau, was dich lebendig macht. Es war das, wobei du die Zeit vergessen hast. Das, was du getan hast, ohne einen Nutzen daraus zu ziehen. Die pure, kindliche Freude am Tun.
Wir haben diesen Seelenschatz unter Tonnen von Anpassung begraben. Sinnfindung ist kein Akt der Neuerfindung. Es ist ein Akt der Archäologie. Du musst nichts Neues konstruieren. Du musst nur den Schutt wegräumen, um das wieder freizulegen, was ohnehin schon immer da war.
Was hast du früher stundenlang getan, bevor dir jemand gesagt hat, dass man damit kein Geld verdienen kann?
