“Ohne Helden wären wir alle ganz normale Menschen, die keine Ahnung hätten, wie weit ein Mensch gehen kann.”
– Bernard Mala­mud

Du siehst jeman­den, der etwas Außer­ge­wöhn­li­ches tut. Der ein Unter­neh­men aufbaut. Der nach einem Schick­sals­schlag wieder aufsteht. Der eine unmög­li­che Entschei­dung trifft.

Und du denkst: Das könnte ich nie. Die sind anders. Die haben etwas, das ich nicht habe.

Aber was, wenn das nicht stimmt? Was, wenn der einzige Unter­schied ist, dass sie nicht aufge­hört haben, bevor sie wuss­ten, wie weit sie gehen können?

Ein Beispiel: Jemand läuft einen Mara­thon. Du sagst: Ich könnte das nie. Aber hast du jemals versucht, auch nur fünf Kilo­me­ter zu laufen? Regel­mä­ßig? Über Monate? Oder hast du dir die Grenze gesetzt, bevor du über­haupt ange­fan­gen hast?

Helden zeigen uns nicht, dass sie besser sind. Sie zeigen uns, dass die Gren­zen, die wir für unüber­wind­bar halten, oft nur in unse­rem Kopf exis­tie­ren. Sie sind der Beweis dafür, was ein Mensch kann. Nicht ein beson­de­rer Mensch. Ein Mensch.

Du musst kein Held sein. Aber du könn­test aufhö­ren, dich klei­ner zu machen, als du bist.

Welche Grenze hast du dir selbst gesetzt, ohne jemals wirk­lich zu testen, ob sie real ist?