“Wenn man nur redet, wird der Reis nicht gekocht.”
– Chine­si­sches Sprich­wort

Die ersten Tage des Jahres sind berau­schend. Voller Pläne, voller guter Absich­ten. Wir haben uns mit Freun­den unter­hal­ten, viel­leicht sogar einen Vertrag im Fitness­stu­dio unter­schrie­ben oder das erste Kapi­tel des Busi­ness­plans im Kopf formu­liert. Das Reden über die Verän­de­rung fühlt sich bereits wie ein Teil des Erfolgs an.

Dieses Sprich­wort ist auf eine unan­ge­nehme Art einfach. Es inter­es­siert sich nicht für deine Moti­va­tion, deine Stra­te­gie oder deine Begeis­te­rung. Es zeigt nur auf die kalte Herd­platte und den leeren Topf. Es erin­nert dich daran, dass eine Absicht allein noch keine Mahl­zeit auf den Tisch bringt.

Manch­mal ist das Reden eine schlaue Form der Vermei­dung. Wir opti­mie­ren den Plan, suchen nach dem perfek­ten Moment, holen uns noch eine Meinung ein. Das alles fühlt sich produk­tiv an, ist aber oft nur das Geräusch, das wir machen, um die Stille vor dem ersten, echten Schritt nicht aushal­ten zu müssen.

Welcher eine Hand­griff, und sei er noch so klein, würde heute das Feuer unter deinem Topf entzün­den?