“Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, mit Geld, das wir nicht haben, um Leute zu beeindrucken, die wir nicht mögen.”
– Fight Club (Chuck Palahniuk)
Es beginnt in der Jugend. Wir lernen, dass unser Wert von außen gemessen wird. Also passen wir uns an. Wir streben nach dem perfekten Zeugnis, dem Elite-Uni-Abschluss, der teuren Uhr. Wir lagern die Definition unseres Glücks an die Gesellschaft aus. Der Deal lautet: Wenn du die Checkliste abarbeitest, wirst du dich erfüllt fühlen.
Das ist ein Betrug. Das Luxusauto oder der Titel machen für genau drei Wochen glücklich. Danach verpufft die Wirkung und du brauchst den nächsten Schuss Anerkennung. Wenn du einen Beruf, den du hasst, nur ausübst, um dir am Wochenende Dinge zu kaufen, die deinen Status sichern sollen, dann betreibst du organisierte Selbstausbeutung. Das Gehalt ist dann kein Lohn mehr, sondern Schmerzensgeld für die systematische Unterdrückung deines eigenen Wesens.
Wer Erfüllung im Applaus der anderen sucht, wird ewig auf der Bühne stehen müssen. Er wird nie Feierabend haben. Er bleibt ein Sklave des Publikums.
Welches teure Statussymbol in deinem Leben ist eigentlich nur ein Trostpflaster für einen Mangel an echtem Sinn?

