Loslas­sen bedeu­tet nicht, dass wir uns nicht mehr kümmern. Es bedeu­tet, dass wir die Verant­wor­tung dort­hin zurück­ge­ben, wo sie hinge­hört.
Melody Beat­tie

Entschei­dun­gen zu tref­fen bedeu­tet sehr oft, Dinge loszu­las­sen. Das fühlt sich für uns oft an wie ein bruta­ler Verrat. Wir haben gelernt, dass wahre Zunei­gung oder echte Loya­li­tät im Job bedeu­tet, den Schmerz des ande­ren mitzu­tra­gen. Wir machen die Sorgen unse­rer Umge­bung zu unse­ren eige­nen Sorgen.

Melody Beat­tie zerschnei­det diesen Knoten mit chir­ur­gi­scher Präzi­sion. Sie trennt echte Liebe und profes­sio­nelle Fürsorge von der unge­sun­den emotio­na­len Verstri­ckung. Du kannst einen Menschen abso­lut wert­schät­zen und trotz­dem sein Problem auf dem Tisch liegen lassen. Du musst nicht den Ruck­sack deines Kolle­gen tragen, um ein guter Team­player zu sein.

Loslas­sen ist ein Akt des Respekts. Du respek­tierst die Fähig­keit des ande­ren, sein eige­nes Schick­sal zu meis­tern. Sobald du dich emotio­nal abgrenzt, bekommst du plötz­lich eine gigan­ti­sche Menge an Klar­heit zurück. Diese klare Sicht brauchst du zwin­gend, um dein eige­nes Leben stra­te­gisch führen zu können. Mitleid, das dich selbst ruiniert, nützt abso­lut nieman­dem.

Welche fremde und schwere Last schleppst du aktu­ell auf deinen Schul­tern, die der andere eigent­lich ganz allein tragen müsste?

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Eberhard Kuhl
Eber­hard Kuhl
Eber­hard Kuhl ist der Grün­der von coachverzeichnis.com. Er ist Unter­neh­mens­be­ra­ter und Coach mit Sitz in Daut­phe­tal, Hessen, und betreibt die Platt­form seit August 2025.
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