Es beginnt mit dem Moment, in dem du dich wieder ernst nimmst.

Lass mich raten.

Du wuppst deinen Alltag. Die Kinder. Die Bezie­hung.

Termine. Verpflich­tun­gen. Mental Load.

Du orga­ni­sierst, koor­di­nierst, denkst mit, hältst zusam­men.

Du bist verläss­lich. Du funk­tio­nierst.

Und trotz­dem merkst du: Irgend­was fehlt.

Nicht im Außen. In dir.

Viele Frauen, die alles tragen, kommen genau an diesen Punkt.

Nicht, weil sie schwach sind.

Sondern weil sie sich selbst zu lange hinten ange­stellt haben.

Verän­de­rung beginnt nicht mit einem großen Knall

Sie beginnt mit einem ehrli­chen Moment.

Mit der Frage:

Was brau­che ich eigent­lich?

Nicht: Was brau­chen die Kinder?

Nicht: Was erwar­tet mein Part­ner?

Nicht: Was ist orga­ni­sa­to­risch am sinn­volls­ten?

Sondern: Was brau­che ich?

Ich kenne diesen Punkt sehr gut.

In meiner aktu­el­len Eltern­zeit habe ich irgend­wann gemerkt:

Ich will nicht nur „für die Kinder da sein“.

Ich will auch für mich da sein.

Für meine Gesund­heit. Für meine Kraft. Für meinen Körper.

Mein Alltag war voll geplant.

Keine offen­sicht­li­che Lücke. Kein freies Zeit­fens­ter.

Und trotz­dem habe ich gespürt:

Wenn ich so weiter­ma­che, verliere ich mich.

Mein erster Schritt war kein Plan. Es war Bewusst­heit.

Ich habe mir erlaubt, den Satz auszu­spre­chen:

„Ich brau­che wieder Bewe­gung. Ich brau­che Zeit nur für mich.“

Nicht als Luxus.

Sondern als Notwen­dig­keit.

Ich habe ange­fan­gen, jeden Tag eine halbe Stunde joggen zu gehen.

Nicht perfekt. Nicht immer moti­viert.

Aber konse­quent.

Diese halbe Stunde hat nicht nur meinen Körper verän­dert.

Sie hat meine Haltung verän­dert.

Ich war klarer. Ruhi­ger. Weni­ger gereizt. Mehr bei mir.

Aber – und das ist entschei­dend – es ging nur, weil ich kommu­ni­ziert habe.

Ich habe meinem Part­ner gesagt:

  • Was mir fehlt.

  • Was ich brau­che.

  • Warum es mir wich­tig ist.

Und ich habe um Hilfe gebe­ten.

Nicht zwischen Tür und Angel. Nicht vorwurfs­voll. Sondern klar.

Seine Reak­tion?

Er hat sich gefreut, mir diesen Raum zu geben.

Was ich daraus gelernt habe:

Oft denken wir, wir müss­ten alles alleine stem­men.

Dabei nehmen wir ande­ren die Chance, uns zu unter­stüt­zen.

Warum wir so lange warten

Weil wir glau­ben:

  • „Es geht ja noch.“

  • „Andere schaf­fen das auch.“

  • „Ich darf mich nicht so anstel­len.“

Und weil wir verlernt haben, unsere eige­nen Bedürf­nisse ernst zu nehmen.

Doch genau hier beginnt echte Verän­de­rung.

Im Bewusst­wer­den.

Nicht im Umwer­fen des ganzen Lebens.

Sondern im klaren Wahr­neh­men:

So will ich es nicht mehr.

Ich möchte dir gerne ein paar Coaching-Impulse mitge­ben:

Nimm dir ehrlich Zeit für diese Fragen:

  1. Wo in meinem Alltag komme ich nicht mehr vor?
  2. Was sagt mein Körper mir seit Wochen oder Mona­ten? (Müdig­keit, Gereizt­heit, Verspan­nung, Rück­zug?)
  3. Wenn ich mir täglich 30 Minu­ten nur für mich nehmen würde – wofür wären sie? Nicht „wenn alles erle­digt ist“. Sondern zuerst.
  4. Was halte ich zurück, obwohl ich es meinem Part­ner oder Umfeld sagen müsste?
  5. Was würde passie­ren, wenn ich um Unter­stüt­zung bitte – statt zu hoffen, dass jemand es von selbst sieht?

    Schreib es auf. Mach es konkret.

    Hilfe anneh­men ist Stärke

    Viele Frauen defi­nie­ren sich über ihre Belast­bar­keit.

    Aber Belast­bar­keit ist kein Lebens­ziel.

    Sich beglei­ten zu lassen – im Coaching, im Gespräch, im Austausch –

    ist kein Zeichen von Schwä­che.

    Es ist der Moment, in dem du sagst:

    „Ich nehme mich ernst genug, um nicht mehr alleine durch­zu­hal­ten.“

    Manch­mal ist der erste Schritt kein Mara­thon.

    Sondern ein Gespräch.

    Ein Nein.

    Eine halbe Stunde Joggen.

    Ein Termin für dich.

    Verän­de­rung beginnt leise.

    Mit Bewusst­heit.

    Mit Klar­heit.

    Mit Kommu­ni­ka­tion.

    Und mit der Entschei­dung, dich selbst nicht länger zu über­ge­hen.

    Du musst nicht alles umwer­fen.

    Aber du darfst anfan­gen, dich wieder mitzu­den­ken.

    Meet the Coach

    Lisa Marie Arnell
    Lisa Marie Arnell
    Coach für Female Balance & Leader­ship, zerti­fi­zier­ter Life & Busi­ness Master Coach (ICF-Stan­dard), Führungs­kraft in einem inter­na­tio­na­len Konzern und Mama von zwei Kindern. Sie beglei­tet Frauen, die im Außen alles im Griff haben – und im Inne­ren spüren, dass sie sich dabei verlie­ren. Mit wissen­schaft­lich fundier­ten Metho­den und einem tiefen Verständ­nis für Nerven­sys­tem und innere Muster (NARM™) schafft sie einen Raum, in dem Frauen wieder zu sich finden – raus aus dem Funk­ti­ons­mo­dus, rein in echte Selbst­füh­rung und innere Balance.
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