“Als ich durch das Tor ging, das in meine Frei­heit führen würde, wusste ich: Wenn ich meinen Hass und meine Verbit­te­rung nicht zurück­lasse, bin ich immer noch im Gefäng­nis.”
– Nelson Mandela

27 Jahre Haft. Ein Leben, das ihm gestoh­len wurde. Als Mandela das Gefäng­nis auf Robben Island verließ, war der physi­sche Aufbruch einfach: ein Schritt durch ein Tor. Aber der eigent­li­che Aufbruch fand in seinem Kopf statt. Er hatte jedes Recht, wütend zu sein. Er hatte jedes Recht auf Rache.

Doch er erkannte eine tiefe psycho­lo­gi­sche Wahr­heit: Du kannst geogra­fisch aufbre­chen, den Job wech­seln, die Bezie­hung been­den – wenn du den alten Groll, die Opfer­hal­tung und die Bitter­keit in deinen Koffer packst, nimmst du das Gefäng­nis mit. Echter Aufbruch bedeu­tet nicht nur, einen neuen Ort zu betre­ten, sondern den alten Müll an der Pforte abzu­ge­ben. Wer hasst, bleibt gefan­gen.

Welchen alten Groll schleppst du seit Jahren mit dir herum, der deinen Aufbruch in ein neues Leben unmög­lich macht?

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