“Es sind nicht die Stärks­ten einer Spezies, die über­le­ben, und auch nicht die Intel­li­gen­tes­ten. Es sind dieje­ni­gen, die sich am besten an Verän­de­run­gen anpas­sen können.”
– Leon C. Meggin­son

Zwei Mann­schaf­ten rudern um die Wette. Die eine verliert haus­hoch. Die Analyse ergibt: Bei den Gewin­nern rudern acht Leute und einer steu­ert. Bei den Verlie­rern rudert einer und acht steu­ern. Die Reak­tion der Verlie­rer­mann­schaft? Sie feuert den Rude­rer wegen schlech­ter Perfor­mance und inves­tiert in ein neues Steu­er­sys­tem.

Wir lachen, weil es wehtut. Viele Orga­ni­sa­tio­nen sind starr wie die Tita­nic. Sie haben perfekte Prozesse, klare Hier­ar­chien und einen 5‑Jah­res-Plan, der in Stein gemei­ßelt ist. Wenn dann der Eisberg kommt (eine Markt­krise, eine Pande­mie, eine neue Tech­no­lo­gie), sind sie damit beschäf­tigt, die Liege­stühle an Deck gerade zu rücken, statt den Kurs zu ändern.

Resi­li­enz in Orga­ni­sa­tio­nen ist nicht der dicke Panzer, der alles abpral­len lässt. Das ist nur Starr­heit, und was starr ist, zerbricht irgend­wann. Echte Resi­li­enz ist wie ein Bambus im Sturm: beweg­lich, verwur­zelt, aber fähig, sich zu biegen, ohne zu brechen. In dieser Woche schauen wir uns die fünf Muskeln an, die ein Unter­neh­men trai­nie­ren muss, um nicht nur zu über­le­ben, sondern gestärkt aus Krisen hervor­zu­ge­hen:

1. Psycho­lo­gi­sche Sicher­heit (Angst­freie Räume)
2. Radi­kale Anpas­sungs­fä­hig­keit (Flexi­bi­li­tät statt Plan­wirt­schaft)
3. Klarer Sinn (Der Kompass, wenn die Karte nicht mehr stimmt)
4. Dezen­trale Entschei­dun­gen (Schwarm­in­tel­li­genz statt Flaschen­hals)
5. Fehler­kul­tur als Lern­mo­tor (Daten statt Schuld­zu­wei­sun­gen)

Wir verab­schie­den uns von der Idee der “Unka­putt­bar­keit” und begrü­ßen die Ära der Agili­tät.

Bist du Teil einer Orga­ni­sa­tion, die lernt und tanzt, oder sitzt du auf einem Schiff, das nur gera­de­aus fahren kann, selbst wenn ein Eisberg kommt?

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