“Wer zugleich seinen Schatten und sein Licht wahrnimmt, sieht sich von zwei Seiten.“
C.G. Jung
Wir haben in dieser Woche die klassische Halbjahresbilanz auf den Kopf gestellt. Wir haben gesehen, dass dein braves Image Energie frisst. Wir haben verstanden, dass nervige Kollegen eigentlich unsere Spiegel sind. Wir haben das vergrabene Gold gefunden und die Erschöpfung durch das ständige Schauspielern entlarvt.
Diese Erkenntnisse verblassen beim ersten Kaffee am Montag, wenn sie nur theoretisch bleiben. Potenzialentfaltung erfordert immer eine physische Handlung. Wir holen den Schatten jetzt ganz konkret aus der Theorie in die Realität deines Wochenendes.
Nimm dir einen Zettel. Vergiss deine offenen To Do Listen. Notiere den Namen der Person, die dich beruflich oder privat aktuell am meisten aufregt. Schreibe in einem einzigen Satz auf, welche Eigenschaft dich an diesem Menschen so unfassbar wütend macht. Und nun stelle dir die einzig relevante Frage der Woche. Wo verbietest du dir genau diese Eigenschaft in deinem eigenen Leben, um als guter Mensch zu gelten? Notiere das direkt darunter. Du hast soeben dein erstes echtes Schattengold für den Sommer gehoben.
Bist du mutig genug, diese streng verbotene Eigenschaft ab Montag bewusst in kleinen Dosen für dich arbeiten zu lassen?
