“Zeiten von Stress sind Signale für Wachs­tum, aber wir nutzen sie oft nur, um uns zu betäu­ben.”
– frei nach Abra­ham Twer­ski

Ein Hummer ist ein weiches Tier, das in einer star­ren Schale lebt. Diese Schale wächst nicht mit. Wenn der Hummer wächst, wird die Schale zu eng. Er gerät unter enor­men Druck. Er fühlt sich unwohl. Um zu über­le­ben, muss er sich unter einen Felsen zurück­zie­hen, die alte Schale abwer­fen und völlig schutz­los warten, bis die neue nach­wächst.

Hätte der Hummer Zugang zu Schmerz­mit­teln, Ablen­kung oder Social Media, würde er den Druck betäu­ben. Er würde sich nie häuten – und in seiner eige­nen Schale ster­ben.

Wir inter­pre­tie­ren Druck und Stress als Fehler im System. Wir wollen uns wieder “gut fühlen”. Dabei ist dieses Unbe­ha­gen oft nur das biolo­gi­sche Signal, dass deine alte Hülle zu eng gewor­den ist. Du musst verletz­lich werden, um zu wach­sen. Wer die Enge nicht aushält, bleibt klein.

Welchen Druck versuchst du gerade wegzu­drü­cken, obwohl er dir eigent­lich nur sagen will, dass deine alte Hülle zu klein gewor­den ist?

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