In meiner Arbeit im regenerativen Karrierecoaching begegnet mir immer wieder ein zentrales Thema:
Veränderung gelingt oft erst durch Akzeptanz.
Nicht durch mehr Druck.
Nicht durch Selbstoptimierung.
Sondern durch das Aufhören, gegen sich selbst zu kämpfen.
Erst wenn wir anerkennen, was gerade da ist, wird Veränderung möglich, Eine Kraft, die wir für stimmige berufliche Entwicklung brauchen.
Warum Akzeptanz berufliche Veränderung möglich macht
Viele Menschen kommen ins Coaching, weil sie sich beruflich verändern wollen: mehr Souveränität, mehr Klarheit, mehr Wirksamkeit. Und das ohne auszubrennen.
Gleichzeitig lehnen sie bestimmte Seiten von sich ab: Zweifel, Erschöpfung, Anpassung, Leistungsdruck.
Doch solange wir diese Anteile bekämpfen, halten wir sie fest. Akzeptanz bedeutet nicht Stillstand. Sie bedeutet, den inneren Widerstand zu lösen.
Und genau darin liegt der erste regenerative Schritt.
Innere Anteile und berufliche Muster
Wir alle tragen unterschiedliche innere Anteile in uns.
Einige sind sehr stark: leistungsorientiert, funktional, angepasst. Oft sind sie früh entstanden – geprägt durch Familie, Schule und gesellschaftliche Erwartungen.
Andere Anteile sind leise: Der Wunsch nach Sinn, nach Selbstwert jenseits von Leistung, nach einem Beruf, der sich stimmig und kraftgebend anfühlt.
Wenn Menschen im Job immer wieder an Grenzen stoßen, ist das häufig ein Zeichen dafür, dass diese dominanten Anteile gesehen und gewürdigt werden wollen. Nicht, um sie loszuwerden, sondern um ihnen ihren Platz zu lassen.
Denn sie haben lange gut gedient. Und sie dürfen leiser werden, damit neue, regenerative Anteile wachsen können.
Ein Beispiel aus meiner Coachingpraxis
Eine Klientin kam mit dem Wunsch, mehr berufliche Souveränität zu entwickeln.
Sie hatte früh gelernt: Wert entsteht durch Leistung. Funktionieren war die Strategie – über Generationen hinweg. Gefühle hatten dabei wenig Raum.
Als sie erkannte, dass dieses Muster kein individuelles „Problem“, sondern ein übernommenes Familien- und Gesellschaftsthema war, entstand Entlastung.
Durch diese Akzeptanz wurde Veränderung möglich. Sie konnte sich sagen:
„Ich akzeptiere diesen leistungsorientierten Anteil in mir. Aber er muss nicht mehr alles bestimmen.“
Der Anteil, der für Selbstwert, Klarheit und innere Ruhe steht, durfte langsam wachsen.
Regenerative Veränderung im Alltag und im Beruf
Ganz konkret begann sie, ihre Grenzen bewusster wahrzunehmen und zu kommunizieren; auch im familiären Kontext. Sie sprach von liebevoller Abgrenzung.
Mit jedem kleinen Schritt wurde sie souveräner. Dieses innere Vertrauen wirkte sich auch auf ihre Karriere aus: Sie traf klarere Entscheidungen, positionierte sich stimmiger und zog die passenden Kund*innen an.
Nicht durch mehr Anstrengung, sondern durch innere Ausrichtung.
Was das für deine Karriere bedeuten kann
Regeneratives Karrierecoaching bedeutet, berufliche Entwicklung nicht gegen dich selbst zu gestalten, sondern mit dir.
Vielleicht spürst auch du:
- dass alte Muster dich erschöpfen
- dass ein Teil in dir wachsen möchte
- dass Veränderung ansteht, aber nicht um jeden Preis
Dann beginnt der Weg oft mit einer einfachen, aber kraftvollen Frage:
Welchen Anteil in mir darf ich heute anerkennen, damit berufliche Entwicklung wieder kräftegebend statt kräftezehrend wird?
Denn nachhaltige Karrierewege entstehen dort, wo Akzeptanz und Entwicklung zusammenfinden.
In meinem regenerativen Karrierecoaching begleite ich Menschen dabei, ihre berufliche Entwicklung nicht gegen sich selbst zu gestalten, sondern aus innerer Stimmigkeit heraus. Wenn dich dieser Ansatz anspricht, melde dich gern bei mir.
