“Wir sind das, was wir wieder­holt tun. Vorzüg­lich­keit ist daher keine Hand­lung, sondern eine Gewohn­heit.”
– Will Durant (nach Aris­to­te­les)

Nach dem Jäten kommt das Säen. Ein leeres Beet ist nutz­los. Jetzt, wo Platz ist (im Regal und im Kopf), musst du entschei­den, was dort wach­sen soll. Wir nehmen uns oft riesige Verän­de­run­gen vor: “Ab heute treibe ich Sport.” Das ist, als würde man versu­chen, einen ausge­wach­se­nen Baum in einen Blumen­topf zu stecken. Er wird einge­hen.

Pflanze Samen. Winzige Rituale. Fünf Minu­ten Stille am Morgen. Ein Glas Wasser vor dem Kaffee. Drei Seiten lesen statt scrol­len. Diese Dinge wirken lächer­lich klein. Aber ein Samen ist auch klein. Die Kraft liegt nicht in der Größe der Hand­lung, sondern in der sturen Regel­mä­ßig­keit, mit der du sie gießt.

Welchen winzi­gen Samen könn­test du heute pflan­zen, der in einem Jahr einen Schat­ten werfen wird?

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