„Die Leute sagen immer, ich hätte meinen Platz nicht frei­ge­ge­ben, weil ich müde war, aber das stimmt nicht. Ich war körper­lich nicht müde […] Nein, die einzige Müdig­keit, die ich verspürte, war die Müdig­keit, immer wieder nach­zu­ge­ben.“
– Rosa Parks

Manch­mal bedeu­tet Aufbruch nicht, die Koffer zu packen und wegzu­ren­nen. Manch­mal ist der radi­kalste Aufbruch, einfach sitzen zu blei­ben. Rosa Parks weigerte sich im Bus in Mont­go­mery, ihren Platz für einen Weißen zu räumen. Sie stand nicht auf. Sie brüllte nicht. Sie blieb einfach sitzen.

Ihr “Aufbruch” war der Ausbruch aus der Rolle des gehor­sa­men Opfers. Wir glau­ben oft, Verän­de­rung brau­che große Gesten und laute Paro­len. Aber oft beginnt der Wandel mit einer winzi­gen, stil­len Weige­rung im Alltag. Einem Moment, in dem du inner­lich eine Grenze ziehst und sagst: “Bis hier­her und nicht weiter.” Es ist der Moment, in dem die Angst vor der Konse­quenz klei­ner wird als der Ekel vor der eige­nen Anpas­sung.

In welcher Situa­tion deines Alltags stehst du immer noch brav auf, obwohl du längst sitzen­blei­ben müss­test?

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