“Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.”
– Jesus von Naza­reth

Bevor Jesus auch nur ein einzi­ges Wunder wirkte oder eine Predigt hielt, tat er etwas Unlo­gi­sches. Er ging weg. Raus aus dem Dorf, weg von der Fami­lie, hinein in die Wüste. Keine Zuschauer, keine Fans, kein Applaus. Nur Hitze, Hunger und Stille.

Wir wollen den Erfolg ohne die Wüste. Wir wollen sofort “wirken”, sofort sicht­bar sein. Aber dieser radi­kale Rück­zug zeigt: Bevor du etwas in die Welt brin­gen kannst, musst du dich selbst aushal­ten lernen. In der Wüste fallen die Ablen­kun­gen weg. Du begeg­nest deinen eige­nen Dämo­nen, deinem Ego, deinen Zwei­feln. Wer diesen Ort über­springt, baut seine Zukunft auf Sand. Der Aufbruch in die eigene Bestim­mung beginnt oft mit einer Phase der tota­len Einsam­keit.

Wovor hast du mehr Angst: vor dem Lärm der Welt oder vor der Stille, in der du dir selbst begeg­nest?

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