SELBST­TEST · 2 MINU­TEN

Quiet Quit­ting Test: Bist du inner­lich schon ausge­stie­gen?

Ehrlich zu dir selbst, in zehn Fragen.

Du machst noch Dienst nach Vorschrift, aber irgend­et­was hat sich verscho­ben? Keine Extra-Meile mehr, keine Lust auf neue Projekte, inner­lich schon auf dem Sprung? Genau das beschreibt der Begriff Quiet Quit­ting: die stille, bewusste Rück­kehr auf das vertrag­lich verein­barte Maß. Das ist etwas ande­res als Faul­heit und auch etwas ande­res als die tiefere innere Kündi­gung, bei der die emotio­nale Bindung zum Job ganz abbricht.

Mit diesem Selbst­test bekommst du in zehn kurzen Fragen eine erste, ehrli­che Stand­ort­be­stim­mung: Ziehst du gerade gesunde Gren­zen, oder steckst du bereits mitten in der Distan­zie­rung von deinem Job? Beant­worte jede Frage spon­tan, es gibt kein rich­tig oder falsch.

Frage 1 von 10

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Typi­sche Anzei­chen für Quiet Quit­ting

1

Nur noch das Nötigste

Aufga­ben außer­halb der Stel­len­be­schrei­bung werden konse­quent abge­lehnt oder zurück­de­le­giert.

2

Strik­ter Feier­abend

Um Punkt Uhrzeit fällt der Stift, egal wie drin­gend eine Aufgabe eigent­lich wäre.

3

Stille in Meetings

Eigene Ideen, Rück­fra­gen oder Vorschläge werden kaum noch einge­bracht.

4

Kein Inter­esse an Neuem

Fort­bil­dun­gen, neue Tools oder zusätz­li­che Verant­wor­tung werden abge­winkt.

5

Emotio­nale Distanz

Erfolge und Miss­erfolge des Teams lösen kaum noch eine Reak­tion aus.

6

Warten auf den Ausstieg

Der aktu­elle Job wird nur noch als Über­gangs­lö­sung wahr­ge­nom­men.

Quiet Quit­ting oder innere Kündi­gung: Wo ist der Unter­schied?

Die beiden Begriffe werden oft synonym benutzt, meinen aber nicht dasselbe. Beim Quiet Quit­ting ziehst du bewusst eine Grenze: Du erfüllst deine vertrag­li­chen Pflich­ten voll­stän­dig, verzich­test aber auf unbe­zahlte Über­stun­den, stän­dige Erreich­bar­keit und frei­wil­lige Extra-Meilen. Das ist zunächst einmal gesun­der Selbst­schutz.

Die innere Kündi­gung geht einen Schritt weiter. Hier ist die emotio­nale Bindung zum Job bereits gekappt, oft beglei­tet von Zynis­mus, Gleich­gül­tig­keit oder einem spür­ba­ren Leis­tungs­ab­fall unter das vertrag­lich geschul­dete Maß. Wer sich in diesem Selbst­test im oberen Bereich wieder­fin­det, sollte genauer hinschauen, ob es noch um Gren­zen geht oder ob sich bereits eine tiefere Resi­gna­tion einge­schli­chen hat.

Häufige Fragen zum Quiet Quit­ting Test

Ist Quiet Quit­ting das Glei­che wie eine innere Kündi­gung?

Nein. Quiet Quit­ting ist eine bewusste Grenz­zie­hung bei voll­stän­di­ger Vertrags­er­fül­lung. Die innere Kündi­gung ist ein tiefe­rer, meist emotio­nal gefärb­ter Rück­zug, der oft auch mit sinken­der Leis­tungs­be­reit­schaft einher­geht.

Ist Quiet Quit­ting etwas Nega­ti­ves?

Nicht zwangs­läu­fig. Klare Gren­zen zwischen Job und Privat­le­ben können ein gesun­der Schutz vor Über­las­tung sein. Proble­ma­tisch wird es, wenn dahin­ter Frust, fehlende Wert­schät­zung oder echte Unzu­frie­den­heit stehen.

Ist dieser Test wissen­schaft­lich vali­diert?

Der Test ersetzt keine psycho­lo­gi­sche Diagnos­tik. Er dient als erste, orien­tie­rende Selbst­ein­schät­zung und als Gesprächs­an­lass, nicht als medi­zi­ni­sches oder thera­peu­ti­sches Urteil.

Was kann ich tun, wenn der Test auf Quiet Quit­ting hindeu­tet?

Ein erster Schritt ist die ehrli­che Refle­xion, woher die Distanz kommt: Über­las­tung, fehlende Aner­ken­nung oder ein grund­sätz­li­cher Werte-Konflikt mit dem Job. Coaching kann dabei helfen, die eige­nen Ursa­chen zu klären und einen Weg zurück zu mehr Ener­gie und Klar­heit zu finden.

Dein Ergeb­nis einord­nen

Ein Coach hilft dir, die Ursa­chen hinter deinem Test­ergeb­nis zu verste­hen und die nächs­ten Schritte anzu­ge­hen.

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