“Ich habe mit mehre­ren Zen-Meis­tern gelebt – alle waren Katzen.”
– Eckhart Tolle

Es ist Sonn­tag. Viel­leicht dreht sich dein Kopf schon um die kommende Woche. Du wälzt Probleme, spielst Szena­rien durch und versuchst, dich mental zu rüsten. Und während du das tust, schau mal kurz zur Seite. Da liegt eine Katze. In einer physi­ka­lisch fast unmög­li­chen Posi­tion, völlig entspannt, als wäre sie flüs­sig gewor­den.

Wir Menschen buchen teure Semi­nare, um Resi­li­enz zu lernen. Die Katze lebt sie einfach. Wenn sie beim Sprung auf das Regal abrutscht und fällt, hält sie danach kein Meeting ab, um ihr Versa­gen zu analy­sie­ren. Sie schreibt kein Tage­buch darüber, dass sie eine Versa­ge­rin ist. Sie landet, schüt­telt sich kurz, tut so, als wäre das Absicht gewe­sen, und stol­ziert weiter. Sie verschwen­det keine Sekunde mit gekränk­ter Eitel­keit.

In dieser Woche schauen wir uns an, was wir von den Profis lernen können. Von Tieren, die nicht grübeln, sondern handeln. Die nicht an ihrer Iden­ti­tät zwei­feln, sondern über­le­ben. Wir brau­chen weni­ger Kopf und mehr Instinkt.

Wie viel Lebens­zeit hast du heute schon mit Sorgen verbrannt, während dein Haus­tier dane­ben einfach nur Meis­ter im “Sein” war?

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